Dienstag, 17. Juni 2014

[Random] Ein Traum.

Am Einprägsamsten war wohl das Lächeln.
Dieses wissende Lächeln der Eingeschworenheit.
Du gehörst zu mir.
Wir gehören zusammen.
Und dann der Gedanke: Wenn ich mich anders entschieden,
anders verhalten hätte, dann wäre es jetzt so.
Dann wäre alles in Ordnung.
Zu diesem Zeitpunkt ist es Januar.
Aber das jetzt ist Juni.
Ich wusste in diesem Moment, dass es nicht wirklich
ist, nicht real.
Bittersüss, sich trotzdem in diese Fantasie geflüchtet
zu haben, eine Alternative gesehen zu haben, mit der
Gewissheit, dass es SO nicht ist.
Dieser Gedanke war ständig präsent.
Und doch.
Wir sassen nicht nebeneinander, und doch sagte der
Blick, das Lächeln, dass die Verbindung trotzdem
da ist.
Er gab mir einen Platz.
Und das war das positivste und schönste Gefühl,
was ich seither hatte, obwohl es surreal war.
Bevor der Winter kam und geblieben ist.