Sonntag, 16. September 2012

[BlaBlaBla] Das Mobiltelefon: Ein Trend

Über ein paar Ecken bin ich auf dem Blog zwitscheneinander gelandet und fand den Eintrag "Chronik der Mobiltelefone", worin die Autorin ihre persönliche "Handy-Timeline" vorstellt.

Ich finde die Idee so ansprechend, dass ich nun einen eigenen Blogeintrag mit meiner Chronologie veröffentlichen muss.

Donnerstag, 13. September 2012

[Rezension] "Die Hexe und der General" von Fran Henz

"Die Hexe und der General" von Fran Henz

"Spiegel waren noch nie ihre Freunde gewesen. Zwischen dem, was
sie darin sah, und dem, was sie sehen wollte, klaffte eine unüber-
brückbare Lücke namens Realität. Darum empfand Tina es als
boshafte Laune einer gelangweilten Schicksalsgöttin, dass ihre erste
Auslandsreise sie in eine Stadt führte, die nur aus Spiegeln, Glas,
Chrom und poliertem Marmor zu bestehen schien." (S. 10)

Mittwoch, 12. September 2012

[Rezension] "Lycidas: Die Uralte Metropole" von Christoph Marzi

Lycidas: Die Uralte Metropole von Christoph Marzi
"Die Welt ist gierig, und manchmal verschlingt sie
kleine Kinder mit Haut und Haaren. Emily Liang erfuhr dies, bevor
ihre Zeit gekommen war. Als sie meinen Weg kreuzte, flüchtete sie
vor denen, die ihr eine Zukunft versprochen hatten, jenen, die täu-
schen und lügen und betrügen und dafür sorgen, dass das Lächeln in
Kindergesichtern traurig und unecht wirkt.
Außer Atem kniete das Mädchen am Fuße einer Rolltreppe in der
Tottenham Court Road, während der lauwarme Wind eines nahen-
den Zuges ihr das rote, lockige Haar aus dem schmutzigen Gesicht
blies. Ängstlich sah sie mich an, und als ich der Ratte gewahr wurde,
die neben dem Mädchen auf dem Boden saß und zutraulich die
Schnauze gegen die Hand der Kleinen drückte, um mich sodann mit
wachsamen Kulleraugen zu mustern, wusste ich, dass ich die Unter-
grundbahn allein nicht veralssen würde.
So lernte ich Emily Liang kennen.
An einem Tag im Winter.
Nicht lange vor Weihnachten.
>>Sie sollte längts zurück sein<<, höre ich mein Gegenüber sagen.
Die Besorgnis, die nie verschwindet, erwacht zu neuem Leben.
Ich lasse den Blick durch den Raum schweifen. Normalerweise
beruhigt mich dieser Raum mit der niedrigen Holzdecke und den
vielen Gästen, die laut redend ihr Bier trinken. Nicht jedoch an die-
sem Abend.
>>Sie hat es geschafft<<, bemerkte ich möglichst zuversichtlich.
>>Du spürst es?<<, will mein Gegenüber wissen.
Ich nicke nur.
>>Ich spüre nichts. Nicht das Geringste.<<"  (S.11)

Donnerstag, 6. September 2012

[Kochrezept] Bohneneintopf au Daddl

In den letzten Wochen habe ich sehr viel gearbeitet, weshalb ich selten dazu kam, mir mal wieder kulinarisch etwas Gutes zu gönnen. Mir ist dann die Idee gekommen, dass ich doch mal den famosen Bohneneintopf nach dem Rezept meines Vaters kochen könnte. Als Kind habe ich es nämlich immer genossen, wenn sich mein Vater in die Küche gestellt hat und uns (mitunter) diesen Eintopf gezaubert hat. Nach einem Anruf hatte ich das Rezept und einige Tipps dazu.
Ich war schließlich wirklich erstaunt, wie einfach die Zubereitung im Endeffekt war - und wie lecker das Ergebnis!